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02.Apr 2020

Die Königin der Asanas

Regelmässig die Welt auf den Kopf zu stellen gilt als Wundermittel für körperliche und geistige Gesundheit.

Der Kopfstand (Sirsasana) gehört zur Familie der Umkehrhaltungen, ebenso wie der Handstand, Unterarmstand, Schulterstand oder der herabschauende Hund.

Die herausfordernde Pose trainiert deinen Gleichgewichtssinn und kräftigt Rücken, Bauch, Arme, Schultern und Nacken. Ebenfalls wird die Wirbelsäule durch Umkehrhaltungen entlastet und gleichzeitig gestärkt.

Sirsasana sorgt dafür, dass unser Blut stärker zum Herzen strömt und regt so die Herzleistung an.

Ausserdem soll der Kopfstand gegen Durchblutungsstörungen und Venenverstopfung helfen und damit Krampfadern vorbeugen.

Kopfüber bringt unserem Körper eine bessere Sauerstoffzufuhr und kräftigt die Lunge.

Gut für unsere Psyche

Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch macht uns diese Asana stark und hilft mit regelmässiger Praxis unserer Lebensenergie (Prana) und unserem Geist.

Das Üben von Sirsasana gibt uns Mut, Kraft, Klarheit, Stabilität, Kontrolle und Sicherheit. Ebenfalls reduziert es durch den Fokus auf einen tiefen, gleichmässigen Atem und durch die Balance, Ärger, Angst und Stress.

Es schenkt uns geistige Klarheit, fördert unser Selbstvertrauen und erhöht unser kreatives Denken.

Energetisch gesehen werden das Stirn-Chakra (drittes Auge) und das Kronen-Chakra angeregt. Dies hat positive Auswirkungen auf Sexualität, Kreativität, auf das Gedächtnis und auf die Willenskraft.

Umkehrhaltungen aktivieren und halten uns fit.

Verletzungsrisiko

Bei falscher Ausführung ist das Verletzungsrisiko gross. Sehr selten unterrichte ich eine Kopfstand - Praxis in meinen Gruppenstunden. Ich zeige meinen Studenten, wie sie dies Zuhause praktizieren können und baue Asanas ein, um den Rücken, Arme, Bauch, Unterarme und Schultermuskulatur zu stärken.

Wenn man also noch nie einen Kopfstand gemacht hat, sollte man zuerst ein paar Vorbereitungs-Asanas praktizieren. Zum Beispiel der Delphin, um so seine Muskeln zu stärken.

Geduld und innere Ruhe ist der Schlüssel zum Erfolg.

Die richtige Vorbereitung

Wichtig ist, dass man seinen Körper mit einem 5-10-minütigen Warm up vorbereitet.

Ich empfehle hierzu, zuerst alle Gelenke zu kreisen und zu mobilisieren (vor allem Nacken, Schultern, Handgelenke und Wirbelsäule) Dafür ist ein kleiner Yoga – Mobility – Flow genau das Richtige. Wärme deinen Körper auf, mache danach ein paar Runden den Sonnengruss, 3-5 Minuten Springseilen oder Hampelmänner.

Wann du den Kopfstand lieber nicht üben solltest:

So reichhaltig die guten Wirkungen des Kopfstandes auch sein mögen, solltest du bei den folgenden Einschränkungen Sirsasana nur nach Absprache mit einem Heilpraktiker oder einem Arzt, praktizieren:

  • Nackenprobleme
  • Bluthochdruck
  • Augenkrankheiten
  • Herzbeschwerden
  • Schwangerschaft

Ansonsten – go for it! J

Stay home & practice yoga

Alles Liebe, 

Jenny

 

 

 



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